Ein Fehler, der gerade beim Beginn mit Google AdWords sehr häufig gemacht wird, ist die Verwendung von zu vielen Keywords. In der Annahme, dass eine möglichst große Bandbreite an Keywords auch möglichst viel Traffic und damit Umsatz für den Webseitenbetreiber bringt, lassen sich viele von ihnen dazu hinreißen, eine zu große Anzahl an Keywords in ihre Google AdWords Kampagnen einzubauen. Häufig werden hier lange Listen an Worten eingefügt oder importiert, von denen ein Großteil nur am Rande oder bei genauerem Hinblicken eigentlich gar nicht das tatsächliche Angebot der Webseite beschreibt.

 

Doch auf diesem Weg kann eine Menge Werbebudget verschwendet werden. Denn zwar über den Weg von vielen Keywords mitunter eine große Anzahl an Besuchern auf die Webseite geleitet werden, doch dies bedeutet noch lange nicht, dass es sich dabei auch um die richtigen Besucher handelt, die tatsächlich an den Angeboten der Webseite interessiert sind. Hier gilt es, die Zielgruppe so genau wie möglich zu definieren und auch die Keywords so genaue wie möglich auf die Webseite abzustimmen.

 

Anstatt des sehr allgemeinen Keywords „Auto“ beispielsweise, für das sich auch Autofans im Allgemeinen interessieren könnten, sollte ein Gebrauchtwagenhändler eher das Keyword „Auto kaufen“ oder sogar „Auto gebraucht kaufen“ verwenden. Um noch genauer auf die Zielgruppe abzustimmen, könnte auch ein Ortszusatz hilfreich sein. Hingegen die blinde Auflistung von Markennamen in der Keyword-Tabelle der AdWords-Kampagne kann durchaus kontraproduktiv sein. Vor allem dann, wenn der Händler viele der Marken gar nicht im Angebot hat und auch innerhalb der Marken sicherlich nicht alle Modelle anbieten kann.