Immer wieder werden wir gefragt, wie kommt eigentlich die Suchmaschinen-Platzierung zustande? Obwohl jeder von uns Google und andere Suchmaschinen täglich nutzt, ist scheinbar nach wie vor nicht klar, wie sich die Reihenfolge der Suchergebnisse eigentlich zusammensetzt. Die gute Nachricht: Auch langjährige SEO-Profis wissen es nicht genau. Denn für die Reihenfolge, in der uns Google die Ergebnisse darstellt, sind 100e Kriterien ausschlaggebend. Und viele davon hält der Suchmaschinen-Gigant geheim.

Die Suchmaschinen-Platzierung nimmt in der Welt des Online-Marketing eine wesentliche Rolle ein.  Das oberste Drittel der Suchergebnisse in Google gilt als das klickstärkste. Wenn Sie das gerne einmal prüfen möchten, können Sie ja einfach selbst einmal bei der nächsten Sucheingabe in Google darauf achten, wohin das Augenmerk gerichtet wird.   Wie oft klicken Sie tatsächlich die dritte, vierte oder gar 15. Seite an? Klar, dass Marken und Unternehmen da ganz oben in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen möchten. Doch wie kommt eigentlich die Suchmaschinen-Platzierung zustande? Wer entscheidet, in welcher Reihenfolge die Ergebnisse in Google auftauchen, wenn man eine Suche tätigt?

300+ Parameter kurz zusammengefasst

Die wichtigste Suchmaschine in unserer Hemisphäre heißt wohl Google. Und die meisten anderen Suchmaschinen funktionieren auch nach demselben Schema.  Bei der Berechnung der Reihenfolge, des Rankings für die Suchergebnisse lässt der Algorithmus von Google mehrere 100 Faktoren mit einfließen. Einige der wichtigsten Google-Ranking-Faktoren sind:

  • Mobilfähigkeit der WebseiteMobilfähig
  • Ladegeschwindigkeit der Seite
  • Themeninhalt des Website Content in Bezug auf die Suchanfrage des Nutzers
  • User Experience
  • Interne und externe Links
  • Technisch ordentliche Seitenstruktur
  • Verweildauer von Nutzern auf den Seiten
  • Content-Qualität
  • Content-Länge
  • Regelmäßig neuer Content auf der Seite
  • Klickanzahl einer Seite
  • Absprungrate
  • Social Signals

Dies sind nur einige wenige Kriterien für das Google Ranking. Daneben gibt es noch viele weitere, von denen einige gar nicht bekannt sind. Immer wieder verändert Google auch die Gewichtung der Faktoren. So begegnete der Suchmaschinen-Gigant der zunehmenden Nutzung von Smartphones für die Suche etwa mit der Mobile-First-Strategie oder der Voice Search, die auch für das Ranking in der Desktop-Suche fortan an Bedeutung gewannen.

Wer sich die oben stehenden Faktoren genauer ansieht, erkennt schnell, worauf sie alle abzielen. Google geht es nicht darum, einen Schönheitswettbewerb für die besten Webseiten zu veranstalten. Die Suchmaschine möchte die besten Ergebnisse zu jeder Suchanfrage bieten. Es soll sich ein Erfolgserlebnis bei den Nutzern einstellen, wenn sie die Inhalte finden konnten, nach denen sie gesucht haben. Faktoren wie die Verweildauer anderer User, die Klickrate oder auch die Absprungrate geben Google beispielsweise Aufschluss darüber, wie andere Nutzer den gebotenen Content einer Suche einschätzen. Auch wie breit sich etwa ein Blog einem Thema widmet und wie viele Links von anderen Seiten eingehen, ist für den Crawler ein Indiz dafür, ob es sich um einen Experten handelt, der hier wichtige Antworten auf die Fragen der User gibt oder nicht.

Warum ist das Google Ranking für mich wichtig?

Wer die Suchmaschine nur selbst als Endnutzer verwendet und Informationen, Produkte und Angebote damitsucht, für den ist die Suchmaschinen-Platzierung nebensächlich. Denn die Suchmaschine übernimmt so oder so die Arbeit und erstellt die Reihenfolge für uns. Wer allerdings ein Unternehmen betreibt und Produkte oder Dienstleistungen über das Internet vertreiben will, der ist auf Klicks auf die Webseite angewiesen. Und die kommen unter anderem über Suchmaschinen zustande.

Analytics

Nun listet die Suchmaschine zwar grundsätzlich alle Webseiten im Suchindex, sofern sie nicht grob gegen bestimmte Regeln verstoßen, doch oft erscheint die eigene Seite erst weit hinten auf der fünften, zwölften oder 17. Seite, wenn nicht noch weiter hinten. Auf diesen Seiten finden kaum mehr Klicks statt. Denn die meisten Nutzer sehen sich nur die Ergebnisse auf den ersten Seiten. Daher gilt: Je weiter vorne meine Webseite eine Google Position erreicht, umso mehr Klicks erhalte ich auch = mehr potenzielle Kunden auf der Webseite = mehr Umsatzpotenzial. 

Und das Allerbeste daran: Diese Klicks enstehen ohne laufende Kosten.

Hat eine Webseite einmal einen guten Pagerank erreicht, ist sie von dort nur mehr schwer wegzubringen. Der Erfolg von Content Marketing ist daher nachhaltig. Ein Blogbeitrag, der einmal erstellt wird und ein bestimmtes Thema beschreibt, eine Antwort auf eine Frage der Zielgruppe gibt, kann mitunter über viele Jahre hinweg Besucher auf die Webseite bringen, die dort Bestellungen tätigen.

Wie lässt sich die Suchmaschinen-Platzierung verbessern?

Es wird klar, wer gesehen werden will, kommt um SEO (Suchmaschinenoptimierung) kaum herum. Der Sektor Suchmaschinenmarketing dreht sich darum, die Suchmaschinen-Platzierung von Webseiten zu verbessern. Ziel eines Unternehmens ist es, zu relevanten Suchbegriffen (Keywords) möglichst weit oben in den Ergebnissen bei Google Suchanfragen aufzutauchen. Doch wie gelingt das?

Eine verbesserte Suchmaschinenposition lässt sich erreichen, indem die Kriterien, die wichtig für das Ranking sind, optimiert werden. Dazu zählen einerseits technische Faktoren wie eine klare Seitenstruktur und kurze Ladezeiten. Andererseits wird vor allem aber dem Content große Bedeutung zugemessen. Texte, aber auch Bilder und Videos auf der Webseite spielen dabei eine übergeordnete Rolle. Denn sie machen schließlich die Inhalte aus, bei denen suchende Nutzer schließlich landen. Google prüft, wie passend diese Inhalte in Bezug auf die Keywords sind, die bei der Suche eingegeben wurden.

Ohne Content kaum gute Erfolge möglich

Betreiber von Webseiten sollten daher danach trachten, guten Content in Form von Texten und anderen Medien auf der Webseite bereit zu halten. Ideal dafür eignet sich der Blog, wo über Neuigkeiten aus der Branche, Spezifikationen von Produkten und Informationen zu Fragen aus der Community berichtet werden kann. Diese Texte und Inhalte werden von Google indexiert und scheinen fortan in den Suchergebnissen auf, wenn der Dienst der Suchmaschine genutzt wird.

 

 

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