What do you love? Rund um das Web scheint es bei Google-Dienstleistungen keinen Mangel zu geben, was der Integration unterschiedlicher Schnittstellen zu verdanken ist. Durch Google lässt sich die ganze Welt erreichen. Jeden Tag überrascht uns der Suchmaschinen-Gigant mit neuen Möglichkeiten zur Suche im Internet. Doch vor einigen Jahren fiel auf, dass einige der Google-Services nicht ausreichend miteinander vernetzt waren. Um dieses Problem zu lösen, führte Google “What Do You Love?” ein. Mit diesem einzigen Tool kann zeitgleich auf alle Ressourcen von Google zugegriffen werden. Wird ein Begriff eingegeben, kann gleichzeitig danach in Google News, der Google Bildersuche oder nach Videos gesucht werden.

Es macht das Problem der fehlenden Vernetzung zwischen den zahlreichen Google-Services wieder wett und zeigt uns die Dinge, die wir lieben. Es ist möglich, mit einem Klick nach Hobbys, Mode, Büchern, News und vielen anderen Ergebnissen zu suchen. Das Besondere an WDYL besteht darin, dass nicht etwa nur Links angezeigt werden, sondern direkt Services von Google genutzt werden können. Eine Übersetzungsfunktion, die Vorschau auf Bücher und Bilder zum gesuchten Begriff oder ein Video können direkt in Anspruch genommen werden. Sogar 3D-Skizzen werden zum gewünschten Begriff angezeigt, falls vorhanden. All diese Ergebnisse werden in relative kleinen Kästchen angezeigt, sodass die Darstellung übersichtlich bleibt.

Für Google war WDYL vor allem ein Experiment, um zu sehen, was Nutzer damit machen und wie diese darauf reagieren. Teilweise wurden einige der Erkenntnisee, die man in WDYL sammelte, wohl auch im aktuell eingeführten Knowledge Graph in der herkömmlichen Google-Suche finden. Der Trend geht eindeutig dazu, dass Google immer mehr multimediale Informationen in der Suche einbindet.