Red Bull Headquarters 1 (DFdB)

Obwohl kaum Bilder existieren, die zeigen wie es in der Zentrale des Energy-Drink-Konzerns Red Bull tatsächlich aussieht, ist anzunehmen, dass der Milliardenkonzern hier keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Mitarbeitern des Dosenimperiums die besten Rahmenbedingungen zu bieten.

Die wenigen Bilder, die bekannt sind, deuten darauf hin, dass im Inneren viel Wert auf Freiräume und abwechslungsreiche Gestaltung gelegt wurden. Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz soll laut einem Interview mit Businessweek sogar über eine mehrfache biometrische Zugangskennung zu seinem eigenen Büro verfügen.

Doch die Zentrale in Fuschl am See platzt bereits aus allen Nähten. Der Konzern hat daher die Entscheidung getroffen, den Headquarter-Standort nach Salzburg zu übersiedeln. Das Unternehmen hat vor kurzem die ehemalige Rainerkaserne erworben und möchte diese zur Firmenzentrale für die wachsende Belegschaft (derzeit über 500 im Zentralbüro) umbauen.

Eine Expansion in Fuschl am See hat Red Bull deshalb nicht in Erwägung gezogen, weil die Gemeinde ein landschaftlich interessanter Tourismusort ist und dies auch bleiben sollte.

Traumbüro mit Seezugang

Das bedeutet also, dass in Fuschl am See eventuell schon bald hochwertiger Büroraum frei werden könnte, sofern Red Bull die Immobilie nicht dennoch weiter nutzt. Ein eigener See vor der Türe, ein architektonisch herausragendes Firmengebäude, das einiges her macht und sicher auch noch das eine oder andere Extra im Inneren. In einem Red Bull Standort in Santa Monica in Kalifornien etwa gibt es eine riesige Welle, die sich durch das gesamte Gebäude zieht und mit Skateboards befahren werden kann. Ob solche Goodies wohl auch in Fuschl am See bedacht wurden? Skate-begeisterte Nachmieter hätten ihren Spaß daran.

Zu bedenken gibt es jedoch auch, dass Gerüchten zufolge Verirrungsgefahr besteht. Denn Dietrich Mateschitz setzt auf die Wirkung von Labyrinthen, innerhalb derer die Energien besser gespeichert bleiben und daher auch bessere Arbeitsergebnisse erzeugt werden können. Da könnte etwas dran sein, denn immer wieder lässt Red Bull mit Aufsehen erregenden Aktionen aufhorchen, die nicht selten ihren Ursprung in Fuschl haben.

Sicherlich wäre die derzeitige Red-Bull-Zentrale nicht der schlechteste Bürostandort für junge Startups und auch eingeführte Unternehmen, die ein internationales Netzwerk aufbauen wollen. Schade nur, dass Red Bull noch nicht angekündigt hat, den Standort tatsächlich einem anderen überlassen zu wollen und dieses Traumbüro daher wohl noch nicht allzu bald auf dem Markt landen dürfte.