Bei der Erstellung von AdWords-Kampagnen können auch Keywords ausgeschlossen werden. Diese Einstellungsmöglichkeit wird allerdings nur sehr selten genutzt. Mit der Option „Keywords ausschließen“ lässt sich insbesondere die Platzierung der Anzeigen im erweiterten Google-Netzwerk abstimmen. Also wenn die Anzeigen nicht direkt neben den Suchergebnissen in Google angezeigt werden, sondern auf anderen Webseiten, wo Google-Werbefenster vorhanden sind.

 

Um auch über diesen Kanal potenzielle Interessenten für das eigene Angebot erreichen zu können, ist es sehr wesentlich, dass die Anzeigen auch tatsächlich auf den richtigen Seiten geschaltet werden. Denn Anzeigen, die im falschen Kontext dargestellt werden, bekommen möglicherweise gar keine Klicks oder noch schlimmer, werden falsch verstanden und in der Folge von Personen geklickt, die nicht der Zielgruppe entsprechen.

 

Auch Google platziert die Anzeigen nicht in irgendwelchen Seiten seines Suchnetzwerkes, sondern versucht, passende Seiten zu finden, die die gleichen Keywords aufweisen, die der Werbetreibende auch in seinen Anzeigen verwendet. Bei Keywords mit mehreren Bedeutungen kann es aber dennoch passieren, dass eine Anzeige in unpassendem Kontext geschaltet wird, da Google nicht automatisch einordnen kann, welche Bedeutung der Werbetreibende im Sinn hatte.

 

Um die Platzierung auf unpassenden Webseiten zu verhindern, die zwar dieselben Keywords bedeuten, diese allerdings in einer anderen Bedeutung verwenden, können Keywords ausgeschlossen werden. Ein Beispiel dafür ist etwa Golf. Denn damit kann nicht nur der Golfsport gemeint sein, sondern auch das gleichnamige Automodell. Ein Autohändler sollte somit Keywords wie Golfplatz oder Golf Handicap aus seiner AdWords-Kampagne ausschließen, um seine Anzeigen nicht auch auf Webseiten darzustellen, auf denen es sich um den Golfsport dreht.